Wohnzimmerregal: The IT Crowd (2006-2013)

Ich bin ein großer Freund von englischem Humor, weil dort sehr viel mit Ironie und Sarkasmus gearbeitet wird. Und wenn dann auch noch Elemente der Nerdkultur eingearbeitet werden, dann schafft es die Serie, mich vollkommen zu überzeugen. The IT Crowd ist perfekt darin, diesen schmalen Grat zwischen Parodie und Authentizität zu wandeln.

Roy und Moss bilden zusammen die gesamte IT-Abteilung von Reynholm Industries. Die beiden Nerds sitzen im Keller des Bürokomplexes und langweilen sich jedoch die meiste Zeit über, weil sich ihre Aufgaben darauf reduzieren, die Menschen danach zu fragen, ob sie bereits versucht haben, den Computer herunter- und wieder hochzufahren (Have you tried turning it off and on again?). In dieses soziale Gefüge wird Jen hineingeworfen, die neu anfängt und sich einen Platz in einem Großraumbüro erhofft, aber aufgrund ihrer fehlinterpretierten Bewerbung in den Keller geschickt wird, um dort die Abteilung zu leiten. Plötzlich müssen sich also die drei miteinander arrangieren, was zu allerhand Durcheinander und Missverständnissen führt.

The IT Crowd ist für mich so wertvoll, weil sich die Geschichten selbst nicht so ernstnehmen. Wir haben einen lockeren Umgang mit der Realität, was dazu führt, dass auch Handlungen erzählt werden können, die über die Realität hinausgehen, zum Beispiel über die Erfindung eines BHs, der immer richtig sitzt. Insgesamt ist The IT Crowd dadurch eine der Serien, die nichts von ihrem Charme verliert.

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