Lernen: You Are Not So Smart – Normalcy Bias

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.

Wenn wir in eine scheinbar nachvollziehbare Katastrophe hineingeraten, haben wir die Tendenz dazu, die Gefahr herunterzuspielen. Wir betrachten alle Ereignisse unter Einbezug unser bisherigen Erfahrungen, was dazu führt, dass wir Gefahren unterschätzen, wenn in unserem Alltag bisher noch nichts weiter Schlimmes passiert ist. Weiterhin führt Normalcy Bias dazu, dass Menschen versuchen, diejenigen zu beruhigen, die sich dagegen wehren, damit sie ihre Ruhe bewahren können.

Ein gutes Beispiel für Normalcy Bias sind Sturmwarnungen. Menschen haben in ihrem Leben sicherlich schon einige Stürme mitgemacht. Wenn sich darunter allerdings kein Sturm befunden hat, der etwas Wichtiges zerstört hat, dann werden Stürme eben nicht so ernstgenommen. Es werden nun Wetterwarnungen ausgegeben, aber diese werden größtenteils ignoriert, weil der angekündigte Sturm in Hinblick auf die bekannten Stürme bewertet wird. Und da die bekannten Stürme nicht so stark gewesen sind, wird davon ausgegangen, dass dieser Sturm wahrscheinlich auch nicht so stark wird.

Folgen: Normalcy Bias hilft dabei, die eigene Umgebung aufzunehmen und besser von Veränderungen zu unterscheiden. Ansonsten wäre alles für uns ständig neu und wir könnten nichts unterscheiden. Manchmal führt dieses Verhalten aber dazu, dass wir bis zur direkten Berührung nichts Besonderes in einer neuen Information sehen. So werden Warnungen vor einem starken Sturm oder einer Flut ignoriert, weil bisher nichts Sichtbares darauf hingedeutet hat, dass es schlimm werden könnte. Dasselbe gilt natürlich auch für globale Probleme wie dem Klimawandel oder das Ölfördermaximum. Probleme werden normal, weil wir uns nicht vorstellen können, welche Auswirkungen sie haben.

Lernen: Programmierung einer Lernanwendung (3)

Ich habe meine Lernanwendung in einer ersten Version unter dem Namen Student auf Bitbucket veröffentlicht. Wer einen Server mit PHP und aktiviertem mod_rewrite besitzt, der kann sich die Anwendung nun kostenlos herunterladen und für seine Ansprüche modifizieren. Wer einfach mal schauen möchte, wie so ein Programm im eingebauten Zustand aussieht, für den habe ich auch eine öffentliche Version auf meine Webseite gestellt.

Gerade die öffentliche Version soll dazu ermutigen, die einzelnen Lerneinheiten zu kritisieren, um sie dadurch auch für mich zu verbessern. Als ersten Kurs habe ich dafür meine Artikelserie zu You Are Not So Smart umgesetzt, die im Verlauf der nächsten Wochen noch erweitert werden soll. Nach und nach sollen dadurch mehr Lernangebote zu den verschiedensten Themen zur Verfügung gestellt werden.

Ich freue mich darauf, das System selbst zu benutzen und sehe es als passende Ergänzung zu meinen eher statischen Seiten, auf denen ich bisher meine Erfahrungen gesammelt habe.

Lernen: You Are Not So Smart – Prokrastination

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.


Prokrastination beschreibt unser Verhalten, anstrengende Handlungen vor uns her zu schieben. Wir sind furchtbar darin, unsere emotionalen Zustände vorherzusagen, ob wir zum Beispiel in Zukunft etwas wollen oder nicht. 
Das beste Beispiel für Prokrastination ist, wie wir selbst mit Fristen umgehen. Wenn wir die Möglichkeit haben, Fristen für uns selbst zu setzen, dann wählen wir in den meisten Fällen das Maximum, weil wir davon ausgehen, dass wir die meiste Zeit in etwas investieren können und damit das beste Ergebnis herauskommen wird.
In einer Studie von Klaus Wertenbroch und Dan Ariely wurde Studenten die Aufgabe gestellt, drei Arbeiten innerhalb von drei Wochen einzureichen. Drei Gruppen wurden unterschiedliche Möglichkeiten gegeben, die Fristen dafür selbst zu setzen. Gruppe A konnte die Fristen frei setzen, Gruppe B musste drei unterschiedliche Fristen nehmen und Gruppe C musste jeweils eine Arbeit pro Woche einreichen. In der Auswertung hat sich herausgestellt, dass Gruppe C am besten abgeschnitten hat, gefolgt von Gruppe B und dann erst Gruppe A.
Folgen: Wir können unserem zukünftigen Ich nicht vertrauen, weil es wahrscheinlich genauso gestresst sein wird, wie wir in diesem Moment. Unsere beste Herangehensweise, um gegen das Verschieben von wichtigen Aufgaben vorzugehen, besteht darin, unser zukünftiges Ich in eine Situation zu versetzen, in der es sich nicht mehr herausreden kann. Mit welchen Mitteln das genau geschehen soll, liegt jedoch in jedem von uns selbst begründet.

Lernen: You Are Not So Smart – The Texas Sharpshooter Fallacy

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.

Die Texas-Sharpshooter-Fallacy beschreibt die Gewohnheit, zufällige Ereignisse mit Bedeutungen anzureichern und damit Aussagen zu treffen. Jede Gemeinsamkeit, die anscheinend aus einem beliebigen Beispiel hervorsticht, zieht unzählige Unterschiede nach sich, die man aufgrund der eigenen Mustererkennung ignoriert.

Die Täuschung erhält ihren Namen aus der Vorstellung, dass ein Cowboy gegen ein Scheunentor schießt. Nachdem viele Löcher entstanden sind, legt dieser eine Zielscheibe über den Ort, an dem die meisten Löcher zusammengefallen sind. Plötzlich sieht es so aus, als wäre der Cowboy ein hervorragender Schütze.

Folgen: Gesichter im Mond, merkwürdige Steinansammlungen oder eine scheinbar sinnvolle Nachricht in den Wolken. Möglicherweise sollten wir eher davon ausgehen, dass es sich um Zufall handelt, anstatt zu viel Bedeutung in etwas hineinzulegen, was nicht klar erkennbar ist.

Lernen: You Are Not So Smart – Hindsight Bias

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.

Hindsight Bias beschreibt das Verhalten, unsere Erinnerungen so zu manipulieren, dass wir das Gefühl haben, schon immer von dem überzeugt gewesen zu sein, was sich als richtig herausstellt. Unser Gehirn vergisst nach einer Zeit lang alles, wofür es keine Verwendung hat und schmeißt dabei gleichzeitig den gesamten Lernprozess und alle unsere vorherigen Gedanken raus, sodass wir uns nicht mehr daran erinnern können, wie falsch wir eigentlich lagen.

Die beste Variante, dieses Phänomen an sich selbst zu beobachten, besteht darin, sich Sprichwörter mit gegenteiliger Bedeutung durchzulesen. Gleich und gleich gesellt sich gern. Aber Gegensätze ziehen sich an. Morgenstund hat Gold im Mund. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Man tendiert gerade bei solchen Sprüchen dazu, diese hinzunehmen und bemerkt dabei nicht, wie sich die eigene Meinung dem bekannten Spruch anpasst.

Solch eine Tendenz hat natürlich auch Auswirkungen auf die Medien: Wenn Nachrichten gehäuft über Hai-Angriffe berichten, dann sollte man vielleicht nicht sofort denken: Oh, Haie sind anscheinend außer Kontrolle. Sondern eher sollte man überlegen, ob die Nachrichten nicht gerade einfach sehr viel über Haie berichten.

Folgen: Wenn wir Hindsight Bias im Kopf behalten, dann können wir möglicherweise wesentlich besser mit Aussagen von Politikern umgehen, die wirklich davon überzeugt sind, dass ihre vergangenen Entscheidungen richtig gewesen sind. Oder aber bei Streitigkeiten mit unserem Partner, dass beide wirklich davon überzeugt sind, nichts gemacht zu haben, was den anderen aufregen könnte.

Lernen: You Are Not So Smart – Confirmation Bias

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.

Confirmation Bias beschreibt unsere Tendenz, nach Überzeugungen zu suchen, die bereits unseren eigenen Vorstellungen entsprechen. Menschen möchten Recht damit haben, wie sie die Welt sehen, deshalb suchen sie nach Meinungen, die sie dabei unterstützen. Herausforderungen bedeuten Stress, Bestätigung heißt Sicherheit.
Zum Beispiel wird der Trend beschrieben, dass Menschen, die 2008 von Obama überzeugt gewesen sind, Bücher gekauft haben, in denen positiv von Obama gesprochen wird, während die Leute, die eine negative Meinung über ihn haben, Bücher gekauft haben, die sich eher kritisch geäußert haben.
Folgen: Confirmation Bias kann zu einer unangenehmen Rückkopplung führen, wenn wir uns immer mehr in unsere eigenen Überzeugungen hineinsteigern. Als Lösung wird vorgeschlagen, sich darum zu bemühen, Argumente und Beweise für die Gegenseite zu suchen und damit seine eigenen Vorstellungen herauszufordern.

Lernen: You Are Not So Smart – Confabulation

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.

Konfabulation bezeichnet das Erschaffen von falschen Geschichten, indem unser Gehirn Erinnerungslücken mit möglichen Erklärungen füllt. Wir verhalten uns in etwa so wie ein Film, der auf wahren Ereignissen beruht. Die Details verwischen bei näherer Betrachtung, aber das Gesamtbild bleibt bestehen.
Der Mensch scheint grundsätzlich zum Konfabulieren zu tendieren. Wir versuchen immer eine Erklärung für unser Verhalten zu finden. Dabei ermöglicht diese Tendenz, dass wir ein umfangreiches Selbstbild aufbauen. Mehrere Studien sprechen darüber, dass Menschen sich zwar an etwas erinnern können, sie aber nicht den Grund dafür ausmachen können. Das hindert sie jedoch nicht daran, einen Grund zu liefern, der für sie sinnvoll erscheint.
In einem Experiment wurden Nylon-Strümpfe nebeneinander aufgereiht. Die Wissenschaftler fragten die vorbeikommenden Leute, welche Strümpfe die beste Qualität hätten, wobei sich vier von fünf Leute für die Strümpfe ganz rechts entschieden. Auch nach dem Wechseln der Reihenfolge wurden weiterhin die Strümpfe rechts als beste bewertet. Darauf angesprochen, gaben die Leute immer wieder an, dass sie nicht von der Reihenfolge beeinflusst wurden, sondern zum Beispiel die Farbe oder die Textur.
Folgen: Konfabulation bildet die Basis für die Geschichten, die wir uns von uns selbst erzählen. Wenn wir darauf achten, dass alles, was wir erzählen, von einer anderen Person stammt, die zufällig dieselben Erlebnisse wie wir gemacht hat, dann können wir möglicherweise verhindern, dass wir unsere Wahrnehmung zu einer fehlerbehafteten Wirklichkeit machen, anstatt sie einfach als Wahrnehmung hinzunehmen.

Lernen: You Are Not So Smart – Priming

You Are Not So Smart ist ein Buch von David McRaney, das 2011 veröffentlicht wurde und in dem er auf die psychologischen Eigenheiten des Menschen eingeht. In dieser Serie möchte ich alle beschriebenen Verhaltensweisen zusammenfassen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten.

Wenn vergangene Ereignisse unser gegenwärtiges Verhalten beeinflussen, bezeichnet man dies als Priming. Unser Gehirn hat dabei Einfluss auf unsere Entscheidungen, indem es in unserer Wahrnehmung nach Anzeichen für ein bestimmtes Verhalten sucht. Je weniger wir uns auf etwas konzentrieren und je unsicherer wir sind, desto mehr Entscheidungen werden von unserem Unterbewusstsein übernommen.

McRaney macht dies an mehreren Beispielen deutlich, unter anderem an einer Studie über die Auswirkungen des Händewaschens auf das Selbstbild. In dem Experiment wurden Probanden gebeten, sich ein unmoralisches Verhalten aus ihrer Vergangenheit vorzustellen und zu beschreiben, wie sie sich dabei gefühlt haben. Im Anschluss sollte sich eine Hälfte die Hände waschen. Am Ende des Experiments wurden die Probanden gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, an einer weiteren Studie, die nicht bezahlt wird, bei der sich aber ein Student in Not befinden würde, teilzunehmen. Die Mehrzahl derjenigen, die sich die Hände nicht gewaschen haben, hat sich dafür ausgesprochen, während die Mehrzahl derjenigen, die sich die Hände gewaschen haben, dagegen war. Die Studie geht davon aus, dass das Händewaschen einen Einfluss auf die Entscheidung gehabt haben könnte.

Im Kapitel des Buches werden noch weitere Beispiele beschrieben: Unter anderem sollten Studenten Begriffe verbinden, wobei diejenigen, die sich mit wirtschaftlichen Begriffen beschäftigt haben, eine stärkere Neigung dazu entwickelt haben, sich egoistischer in Konkurrenzsituationen zu verhalten. In einem weiteren Experiment wurde eine Gruppe mit dem Geruch von Reinigungsmitteln konfrontiert, was dazu geführt haben könnte, dass diese fast dreimal so häufig wie die Kontrollgruppe im Nachhinein aufgeräumt hat.

Das Buch präsentiert eine umfangreiche Auflistung der Möglichkeiten des Primings für die Ausnutzung in kommerziellen Situationen. Der Weihnachtsmann soll dabei helfen, warme Gefühle beim Trinken von Erfrischungsgetränken zu entwickeln. Casinos schaffen eine Situation von Reichtum, um die Spieler zum Ausgeben zu ermuntern. Darüber hinaus sollen durch die Dunkelheit äußere Einflüsse vermindert werden. Je weniger Elemente vorhanden sind, desto mehr Bedeutung bekommt das, was vorhanden ist.

Folgen: Je mehr wir uns unserer Umgebung und unserer Verhaltensweisen bewusst sind, desto weniger Einfluss hat das Priming. McRaney bringt das Beispiel eines Supermarktes: Wenn wir eine Einkaufsliste mitbringen, dann haben wir eine größere Chance, nicht dazu angeregt zu werden, etwas zu kaufen, was wir nicht wollen. Er geht ebenfalls darauf ein, wie unsere Wohnumgebung zum Standard dafür wird, wie wir unsere Wirklichkeit wahrnehmen.

Lernen: the nerdwriter – Children of Men: Don’t Ignore The Background

Das Video beschreibt wie der Bruch der Kameraführung dazu führt, dass der Zuschauer die Filmwelt als etwas Authentischeres wahrnimmt. Normalerweise konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf die Charaktere im Vordergrund, damit es zu keinen Ablenkungen kommt. In Alfonso Cuaróns Filmen ist der Hintergrund allerdings genauso interessant wie der Vordergrund, sodass die Kamera sich vom Protagonisten löst und sich den Komparsen zuwendet.

Weiterhin geht das Video darauf ein, wie die Kunst-Referenzen in dem Film einen weiteren Hintergrund erschaffen, einen bildhaften, der ebenso dazu beiträgt, dass wir die dargestellte Welt mehrschichtig betrachten können. Das Obszöne trifft auf das Traditionelle und bringt durch ihre Kontraste den Hintergrund wieder nach vorn.

Ich muss sagen, dass ich von Cuaróns Technik sehr angetan bin. Zwar muss darauf aufgepasst werden, dass der Hintergrund die Handlung nicht zum Erliegen bringt, aber der Film schafft einen guten Mittelweg, der mich heute immer noch genauso mitreißt, wie zu der Zeit, als ich ihn das erste Mal gesehen habe.

Lernen: the nerdwriter – Why Donald Trump Is A Gift To Democracy

Das Video beschreibt das Phänomen, das um Trump entstanden ist, als Bestandteil einer Feedback-Schleife: Donald Trump wird von den Medien als Thema aufgegriffen, weil er skandalträchtige Aussagen macht, die nicht zum Etablierten passen. Das führt zu erhöhten Umfragewerten, weil sich die Menschen nun über Trump informieren und sich möglicherweise identifizieren, was wiederum dazu führt, dass die Medien mehr darüber berichten.

Das Video macht nun die Aussage, dass Trump Politikern, Medien und Öffentlichkeit einen Spiegel vorhält und sie dadurch ihrer Falschheit überführt. So entsteht möglicherweise eine Korrektur, die dabei hilft, dass sich alle drei Instanzen annähern und ehrlicher miteinander umgehen. Trump zerstöre mit seiner Art die Formalitäten, die das System so lange aufrechterhalten haben. So ähnlich wie das auch bei Corbyn in Großbritannien geschieht.

Es lassen sich eine Menge Ähnlichkeiten zur Trope des Underdogs feststellen, aber möglicherweise hat es auch etwas damit zu tun, dass eine stärkere Polarisierung der politischen Strömungen stattfindet, sodass die Menschen dazu tendieren, auch eher polarisierende Charaktere zu wählen.