Paris: Eiffelturm

Heute haben wir fast den gesamten Tag im Bett verbracht. Zum einen, weil wir keine großen Sehenswürdigkeiten mehr vor uns haben, zum anderen, weil es die ganze Zeit über durchgeregnet hat. Und es war durchaus angemessen, den Urlaub auch mal etwas ruhiger anzugehen.

Nachmittags haben wir uns dann doch noch einmal aus der Wohnung bewegt, um uns im Regen etwas anzusehen, was vielleicht nicht ganz den üblichen touristischen Zielen entspricht: Wir haben uns den Friedhof in Montmartre angeschaut, unter anderem mit den Gräbern von Heinrich Heine und François Truffaut.
Nach Gesprächen über Manipulation, Menschlichkeit und Evolution kommen wir vollständig durchnässt wieder in der Wohnung an. Zwei Stunden später treffen wir Hannes in der Metro. Hannes ist zufällig auch in Paris und nach einer kurzen Aussprache, fahren wir weiter und steigen dann in der Innenstadt aus. Wir essen in einer Pizzeria, machen uns dann aber schnell wieder auf, um durch den Regen zum Höhepunkt des Tages voranzuschreiten.
Der Eiffelturm ist in goldenes Licht gehüllt. Hannes und ich fahren nach oben und schauen über Paris. Was für ein Anblick. Die Stadt bekommt durch die Straßenlichter diesen besonderen Anstrich, die wichtigen Gebäude werden noch einmal in den Vordergrund gerückt und die kühle Luft zieht mit den Wolken über uns hinweg. Ein Moment, den ich wohl mein Leben über nicht vergessen werde.

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