Wochenrückblick 2017/45

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

Wochenrückblick 2017/44

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

  • Link: Epistemisches Schreiben als Möglichkeit, sich schwierigen Themen zu nähern. Meistens werden diese Versuche jedoch angegriffen: „If you’re admitting you’re too stupid to have an opinion on this, you must be really stupid to give it anyway!“. Daniel Perrin stellt folgende Definition auf: „Autorinnen und Autoren schreiben einen Text, um sich selbst mit dem Geschriebenen auseinander zu setzen, die eigenen Gedanken zu verstehen und so das Denken zu unterstützen.“
  • 100/55 = Nazi: Dekonstruktion als Endziel der Postmoderne. Alles wird immer schneller aus allen Perspektiven analysiert.
  • werkstatt.bpb.de: Digitale Bildung in der Praxis: Materialien für Lehrer zur Bildung im digitalen Zeitalter.
  • Postmodernism For Rationalists (my attempt) | Slate Star Codex: 1. Postmodernism is the belief that thinking about agendas […] is at least as important as thinking about facts […] 2. Postmodernists don’t necessarily deny the existence of objective facts. But they find them hard to pin down. […] [P]ost-modernists would draw the boundary of ‘objectivity’ at “how annoying and ridiculous it would be to argue” rather than as a fundamental feature of the world. This doesn’t deny objective reality as a generator for these kinds of statements. It just urges extreme wariness about claims that any particular human statement captures it perfectly. 3. In practice, practically all of us are postmodernists sometimes. […] These questions inspired a second range of explanations for New Atheism’s decline: it was no longer useful to people in power. 4. I myself think like a post-modernist every time I see a new study come out saying that priming implicit-associated stereotype-threatened ego-depleting power poses has proven that plumbers are racist. I don’t react with “I guess that proves plumbers are racist”. I react with “Huh, apparently the Two Minutes’ Hate is being directed at plumbers today, I wonder why the Powers are angry at them.” The information content is boring; only the signals it carries about who’s in power and what they want are worth examining. 5. Optimistically, postmodernism isn’t necessarily opposed to rationality: rationality says to believe what is true, and it’s true that people are often trying to manipulate us. Hopelessly optimistically, both groups are engaged in the same project of overcoming bias, just taking different perspectives. – But pessimistically, there’s a risk that postmodernism collapses into people ignoring any facts they disagree with, arguing that facts are just mutable products of hostile power structures trying to perpetuate themselves. And by “pessimistically there’s a risk”, I mean “this has obviously been going on for decades”. Again, I’m not just complaining about lefty professors here. The guiding narrative of Breitbart – that Cultural Marxists have taken over society and are indoctrinating everyone with their own concepts and language in order to make it impossible to think outside their boxes – is postmodernist as hell. Aus den Kommentaren: 1. „Postmodernism isn’t a belief; it’s more of a socio-cultural-historical gestalt. Reducing it to a belief or a system of beliefs would be inaccurate because pomo in art isn’t the same as pomo in literature, pomo in philosophy etc.“, 2. „Myself, I’m a postpostmodernist: by now, I have the same attitude towards things like A-F as postmodernists have towards things like 1-6.“ 3. „It is a lot better to think about postmodernism as a bunch of different theories that were build after WWII and therefore just understand it as an historical label.“
  • Elemente der Postmoderne: 1. Absage an den seit der Aufklärung betonten Primat der Vernunft (ratio) und an die Zweckrationalität (die bereits in der Moderne erschüttert wurden), 2. Verlust des autonomen Subjekts als rational agierende Einheit, 3. Neue Hinwendung zu Aspekten der menschlichen Affektivität und Emotionalität, 4. Ablehnung oder kritische Betrachtung eines universalen Wahrheitsanspruchs im Bereich philosophischer und religiöser Auffassungen und Systeme; 5. Verlust traditioneller Bindungen, von Solidarität und eines allgemeinen Gemeinschafts­gefühls; 6. Sektoralisierung des gesellschaftlichen Lebens in eine Vielzahl von Gruppen und Individuen mit einander widersprechenden Denk- und Verhaltensweisen; 7. Toleranz, Freiheit und radikale Pluralität in Gesellschaft, Kunst und Kultur; 8. Dekonstruktion, Sampling, Mixing von Codes als (neue) Kulturtechniken; 9. Zunehmende Zeichenhaftigkeit der Welt (siehe auch Semiotisches Dreieck und Baudrillard); 10. Versuche der Abkehr von ethno- und androzentrischen Konzepten
  • tell them stories – ecc-poetry: kranja: ecc-poetry: „La sirena y el pescador“: Ein Gedicht, das falsch übersetzt wurde und deshalb zu zwei unterschiedlichen Beschreibungen derselben Situation wird.
  • AlphaGo Zero and the Foom Debate – Machine Intelligence Research Institute: Eliezer Yudkowski über den Unterschied zwischen dem Lernen von Maschinen und dem Lernen von Menschen. Ergebnis: Maschinen sollen besser sein.

Wochenrückblick 2017/43

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

Wochenrückblick 2017/42

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

Wochenrückblick 2017/41

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

  • The Alt-Right Playbook: Introduction: Ian Danskin versucht sich an einer Analyse der Neuen Rechten.
  • René Walter: Storytelling durch Empörungsrituale: René in einem Video über eines seiner Hauptthemen: Das Erzählen in einer digitalisierten Welt und die Probleme, die sich daraus ergeben. Seiner Meinung nach besteht eine Maßnahme gegen viralen Hass im Internet darin, den Versuch zu unternehmen, das Narrativ hinter den viralen Einzelwerken umfangreich zu erfassen und zu erklären, anstatt zur Vereinfachung nur einen Aspekt herauszugreifen. Ich denke, dass eine solche Aufgabe bei den reichweitenstarken Angeboten liegen muss. Sie müssen gefährliche Phänomene aufgreifen und entschärfen. Darüber hinaus sollte meiner Ansicht nach eine stärkere Auseinandersetzung in der Schule erfolgen und der kritische Leser muss zum Standard werden. Ein Leser, der auch mehr von den künstlerischen Werken seiner Umgebung erwartet.
  • Katalonien-Konflikt: Es scheint bereits Diskussionen zwischen Spanien und Katalonien gegeben zu haben, die allerdings von spanischer Seite abgebrochen wurden, da man nicht einmal ansatzweise auf die Forderungen eingehen wollte.

Wochenrückblick 2017/40

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

Wochenrückblick 2017/39

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

Wochenrückblick 2017/38

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

  • Zur Diskussion: Sechs Anforderungen für Smart Cities: Die Zukunft unserer Städte ist durch Digitalität und Automatisierung geprägt. Wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie solch eine Zukunft konkret auszusehen hat.
  • Europas neue Reservearmee: Der Abbau der Vollzeitarbeit wurde durch Einführung eines Niedriglohnsektors vorangetrieben.
  • Wes Andersons Isle of Dogs: Peak Anderson. Der erste Trailer, der mich nur die Technik und nicht das Gesamtpaket wertschätzen lässt.
  • Video: What’s Tricky About Your Sex Life?: The School of Life stellt Menschen vor, die Probleme mit ihren sexuellen Vorlieben oder generell mit ihrem Sexualleben haben, teilweise weil es nicht dem Standard entspricht, teilweise weil sie es selbst nicht verstehen. Ich weiß immer nicht, wie man mit solchen Situationen umgehen soll, da es so aussieht, als würde ein Teil der Menschen darunter leiden, diese Vorstellungen zu haben. Ich kann mir nur vorstellen, dass sie es schaffen, mit anderen darüber zu sprechen und ein besseres Verständnis davon zu erlangen, was sie glücklich macht.

Wochenrückblick 2017/37

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.

  • Kultur: Mondo Grossos neues Video funktioniert für mich so gut, weil es unglaublich dicht visuell erzählt. Farbenspiel, Blicke, Zufälligkeit.
  • Jung & Naiv #327: Sigmar Gabriel: Interview mit dem Außenminister und ehemaligen SPD-Vorsitzenden über seine Einschätzung der aktuellen politischen Lage. Ich mag ihn nicht, aber das Gespräch ist durch Tilos Unnachgiebigkeit sehr interessant.

Wochenrückblick 2017/36

Zusammenstellung der für mich wichtigsten Nachrichten, Erkenntnisse und kreativen Werke der vergangenen Woche.