Paris: Liebe und Schönheit

Paris im Sommer. Wir sind endlich da. Nils, Martin, Judith und ich sind nach mehreren Stunden Fahrt endlich in der Mietwohnung angelangt. Wir haben das Auto im Parkhaus abgestellt, sind mit der Metro an unser Ziel gelangt und nun genießen wir die Abendluft eines wunderschönen Hinterhofs.

Paris ist eine Explosion, es fühlt sich so an, als ob die Menschen nur dafür leben, dass sie ihre Energie herauslassen. Überall höre ich Musik, ob aus einem Lautsprecher im Parkhaus oder von Straßenkünstlern in Montmatre. Überall sind die Menschen auf den Straßen und machen etwas, springen herum. Eine imaginäre Filmszene reiht sich für mich an die nächste und dabei haben wir eigentlich noch nichts gesehen.
Der warme Wind weht durch die Alleen und die Pärchen laufen Hand in Hand dem Sonnenuntergang entgegen. Es ist wie ein riesiges wahrgewordenes Klischee. Aber es ist schön. Wir sind im Viertel unterwegs, um Essen zu besorgen. Mich faszinieren jedoch die Menschen, die an uns vorbeilaufen. In einem anderen Land, mit anderen Gepflogenheiten. Es ist spannend, nicht davon ausgehen zu können, dass man verstanden wird und doch mit den Blicken zu spielen.
Paris vereint eine unglaubliche Geborgenheit mit einem Gefühl von Bekanntheit. Alles greift ineinander und wirkt so, als müsste es so sein, wie es ist und auf keinen Fall anders. Ich habe das bisher nur sehr selten erlebt und bin gespannt, was mich und uns allgemein noch erwartet. 

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